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Deutsche Kunst Und Dekoration (15 ) Alexander Koch

Deutsche Kunst Und Dekoration (15 )

Alexander Koch

Published September 12th 2013
ISBN : 9781230735740
Paperback
72 pages
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 About the Book 

Dieses historische Buch kann zahlreiche Tippfehler und fehlende Textpassagen aufweisen. Kaufer konnen in der Regel eine kostenlose eingescannte Kopie des originalen Buches vom Verleger herunterladen (ohne Tippfehler). Ohne Indizes. Nicht dargestellt.MoreDieses historische Buch kann zahlreiche Tippfehler und fehlende Textpassagen aufweisen. Kaufer konnen in der Regel eine kostenlose eingescannte Kopie des originalen Buches vom Verleger herunterladen (ohne Tippfehler). Ohne Indizes. Nicht dargestellt. 1905 edition. Auszug: ...Gefchmack in jeder Hinsicht teilt. Ob aber eine Schublade gut gemacht ist, versteht zum mindesten jeder Fachmann der Welt. Und daher ist es zu begrussen, dass fast im gesamten deutfchen Mobiliar die ausserste Gediegenheit der Ausfuhrung herrfcht. Hier ist ein deutfcher Triumph zu verzeichnen, der in unserem Verhaltnis nach aussen mindestens so fchwer, wenn nicht noch fchwerer wiegt, als unser kunstlerifcher. Unter den deutfchen Innenkunstlern steht Ol brich in den St. Louiser Vorfuhrungen an erster Stelle. Er hat sechs Zimmer ausgestellt, die sich in einer als Sommersit j eines Kunstfreundes bezeichneten Gebaudegruppe organifch aneinanderreihen und einen reizenden, mit Wasserbecken und gartnerifchen Anlagen verzierten Hof umfchliessen. Dass Olbrich ein genialer Dekorateur sei, war von Anfang an klar. Hier zeigt er, dass er ein genialer Innenarchitekt im besten Sinne des Wortes ist. Die Leistung fcheint spielend hingeworfen zu sein. Jedes der Zimmer hat seinen besonderen Charakter und jedes ist voll von originellen Ideen. Ein graues Zimmer hat als Wandverkleidung in grauem Rahmenwerk sitzende Fullungen aus zusammengenahten kleinen Seidenquadraten, die in der Farbe ein wenig unter sich verfchieden sind und dadurch einen fchillernden Effekt erzeugen. Mobiliar, Wand und Decke stimmen in den grauen Akkord ein. Der nachste Raum ist ein grunes Teezimmer, das sich freilich in seiner giftigen Seidenmoiree-Wandverkleidung und seinen bizarren Sitjmobelformen wenig Freunde erwirbt. Um so fchoner wirkt der Hauptraum des Hauses, die Empfangshalle